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Geschichte

Ortsgeschichte

Geschichte

Entdecken Sie die Geschichte unseres Ortes – chronologisch aufbereitet mit Bildern und Ereignissen.

3 Einträge

1969

Gründung des Heimatvereins

1969 gründet sich der Heimatverein Weiterode. Sein Wirken ist im Ort und in der Gemarkung bis heute sichtbar – meist ohne dass ein Schild darauf hinweist.

Auf sein Konto gehen die Freizeitanlage Burgrain mit Grillhütte und Schutzhütte, der Burgkräutergarten, drei Brunnen, die Aussichtspunkte Stirnpilz und Meißnerblick, das Tretbecken im Heiertal sowie über vierzig Rastbänke in der Weiteröder Gemarkung.

1971

Eingliederung nach Bebra

Die hessische Gebietsreform der 1970er-Jahre ordnete die Landkarte neu. Zum 31. Dezember 1971 wird die bis dahin selbstständige Gemeinde Weiterode in die Stadt Bebra eingegliedert – auf freiwilliger Basis, gemeinsam mit weiteren Gemeinden.

Weiterode ist damit der größte von insgesamt elf Stadtteilen Bebras. Ab 1972 gehört der Ort zum neu gebildeten Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Ein Rest Eigenständigkeit blieb: Für Weiterode wurde ein Ortsbezirk mit eigenem Ortsbeirat und Ortsvorsteher gebildet. Der Ortsbeirat hat neun Mitglieder und wird bei den Kommunalwahlen mitgewählt.

1989

Mauerfall – und das Ende des Grenzbahnhofs

Nach 1945 lag Bebra plötzlich an einer Staatsgrenze. Der Bahnhof wurde Grenzbahnhof für Interzonen-, Transit- und Militärzüge nach West-Berlin; hier übergab die Bundesbahn die Züge an die Reichsbahn. Was für Deutschland eine Wunde war, war für die Region eine Existenzgrundlage.

Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 entfiel diese Funktion. Schon zuvor hatte der Bahnhof an Bedeutung verloren; 1991 nahm die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg den Fernverkehr auf, 2009 wurde der Rangierbahnhof als Zugbildungsbahnhof aufgegeben.

Für Weiterode endete damit die lange Aufwärtsentwicklung, die mit der Eisenbahn begonnen hatte.