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Das Dorf wächst durch Flüchtlinge und Vertriebene

1939 lebten in Weiterode 1.968 Menschen. 1946 sind es 2.555, 1950 dann 2.711 – der höchste je gezählte Stand.

Hinter diesen Zahlen stehen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die in Hessen untergebracht wurden. Innerhalb weniger Jahre wuchs die Einwohnerschaft um fast vierzig Prozent. Wohnraum, Schule und Versorgung mussten mit einer Bevölkerung zurechtkommen, für die sie nicht gebaut waren.

In den folgenden Jahren ging die Zahl wieder zurück: 1956 auf 2.373, 1961 auf 2.308.